Vorsicht bei süßen Sommergetränken: Wie Zuckerfallen die Gesundheit gefährden
Softdrinks löschen den Durst? Von wegen! Wer regelmäßig zu Cola, Limo oder gesüßtem Eistee greift, tut seinem Körper keinen Gefallen. Der VDBD warnt: Zucker, Süßstoffe und selbst Light-Produkte können zur Gesundheitsfalle werden – gerade im Sommer.

Softdrinks löschen den Durst? Von wegen! Wer regelmäßig zu Cola, Limo oder gesüßtem Eistee greift, tut seinem Körper keinen Gefallen. Der VDBD warnt: Zucker, Süßstoffe und selbst Light-Produkte können zur Gesundheitsfalle werden – gerade im Sommer.
Gesüßte Getränke wie Cola, Eistee oder Limonade können an heißen Tagen zur gesundheitlichen Falle werden. Davor warnt der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) in einer aktuellen Mitteilung.
Vor allem für Menschen mit Prädiabetes oder einem bestehenden Typ-2-Diabetes stellen die Zuckerbomben ein Risiko dar: Ein Glas handelsüblicher Softdrink enthält bis zu zehn Würfel Zucker, was den Blutzucker rasch in die Höhe schnellen lässt. „Bei Menschen mit einem Prädiabetes – einer Vorstufe des Diabetes – können solche Zuckerbomben langfristig den Weg in einen manifesten Diabetes ebnen“, erklärt Theresia Schoppe, stellvertretende Vorsitzende des VDBD.
Keine gute Wahl
Nicht nur Menschen mit Diabetes oder einem erhöhten Risiko sollten bei süßen Getränken vorsichtig sein – auch für gesunde Erwachsene und Kinder sind sie problematisch. Der hohe Zuckergehalt führt nicht nur zu schnellen Blutzuckerspitzen, sondern kann auch das Risiko für Übergewicht, Karies und langfristige Stoffwechselerkrankungen erhöhen. . „Man bleibt auf süß programmiert, was langfristig das Verlangen nach Zucker verstärken kann“, erklärt Schoppe. Wer regelmäßig Softdrinks oder gesüßte Tees konsumiert, trainiert das Belohnungssystem im Gehirn auf Zucker. Ein Muster, das sich nur schwer wieder ablegen lässt. Deshalb empfiehlt der VDBD, möglichst früh auf natürliche und ungesüßte Getränke zu setzen. Nicht nur zur Vorbeugung von Diabetes, sondern ganz grundsätzlich für eine gesunde Lebensweise.
Süßstoffe sind kein Freibrief
Zuckerfreie Alternativen mit Süßstoffen wie Aspartam, Sucralose oder Stevia gelten als zahnfreundlich und kalorienfrei, sind aber auch nicht unbedenklich. Zwar beeinflussen sie den Blutzucker nicht direkt, doch laut Schoppe mehren sich Hinweise auf mögliche negative Effekte auf das Darmmikrobiom oder die Insulinsensitivität. Die Studienlage sei jedoch uneinheitlich: „Die meisten dieser Studien zeigen nur Korrelationen, wurden nicht am Menschen durchgeführt oder sind sehr klein – die Forschung ist hier also noch nicht eindeutig.“






