Bildschirmzeit bei Kindern: Warum zu viel Handy der Seele schaden kann
In einer Welt, in der Smartphones, Tablets und digitale Spiele zum Alltag gehören, wird die Bildschirmzeit von Kindern immer länger. Doch was macht das mit ihrer Psyche? Eine neue Metastudie der Universität Brisbane liefert alarmierende Antworten.

In einer Welt, in der Smartphones, Tablets und digitale Spiele zum Alltag gehören, wird die Bildschirmzeit von Kindern immer länger. Doch was macht das mit ihrer Psyche? Eine neue Metastudie der Universität Brisbane liefert alarmierende Antworten – und gibt Eltern wertvolle Hinweise, worauf sie achten sollten.
Digitale Medien und psychische Gesundheit: ein gefährlicher Kreislauf
Kinder, die viel Zeit mit Handy, Tablet oder vor dem Fernseher verbringen, zeigen laut der Analyse häufiger Anzeichen von Ängsten, Depressionen oder Verhaltensauffälligkeiten
EventADHS bei Kindern erkennen und handeln. Besonders erschreckend: Kinder mit bereits bestehenden psychischen Problemen nutzen digitale Medien noch intensiver – oft als Versuch, sich selbst zu beruhigen oder abzulenken. Es entsteht ein Teufelskreis, aus dem sie allein nur schwer wieder herausfinden.
„Unsere Analyse zeigt, dass mehr Bildschirmzeit emotionale und Verhaltensprobleme begünstigen kann – und dass Kinder mit solchen Problemen oft gerade deshalb noch mehr Zeit mit digitalen Medien verbringen“, erklärt Studienleiter Michael Noetel.
Über 290.000 Kinder untersucht: Das sagen die Daten
Für ihre Untersuchung wertete das australische Forschungsteam aus. In rund einem Drittel dieser Studien wurden Kinder in den USA beobachtet, sieben stammten aus Deutschland. Die Kinder wurden mindestens sechs Monate lang hinsichtlich ihrer Mediennutzung und psychischen Gesundheit begleitet.




