Mein Kind, sein Smartphone & Ich
Diese Entwicklung hat ihre Vorzüge, aber gleichzeitig bringen Experten einen übermäßigen Konsum von Bildschirmmedien in Verbindung mit auffälligen Verhaltensweisen bei Kindern, die viel zu früh auftreten.

Unsere Kinder kommen heute in eine Welt mit zwei Dimensionen: die reale und die digitale Welt. Das Handyist aus dem Alltag vieler Kinder nicht mehr wegzudenken. Sie sind täglich online, chatten, spielen und fotografieren. Sie kommen bereits in jungen Jahren zum ersten Mal mit Bildschirmmedien in Kontakt.
Diese Entwicklung hat ihre Vorzüge, aber gleichzeitig bringen Experten einen übermäßigen Konsum von Bildschirmmedien in Verbindung mit auffälligen Verhaltensweisen bei Kindern, die viel zu früh auftreten: Unaufmerksamkeit,Reizbarkeit, Unruhe, motorische Einschränkungen, Beeinträchtigung des sozialen Verhaltens sowieSchwächen in Lesen und Schreiben. Mehr als zwei Stunden Medienzeit pro Tag haben also eindeutig negativeAuswirkungen auf unsere Kinder.
A wie Ausgleich: um einen Ausgleich zu schaffen, sollten Kinder bis zum sechsten Lebensjahr idealerweise 40 Minuten aktives Spiel pro 10 Minuten Bildschirmzeit haben. Im Alter zwischen 6 und 14 Jahren sollte n30 Minuten Aktivität als Ausgleich dienen, und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sollten sich immerhin noch 20 Minuten bewegen, um den Effekt der Bildschirmzeit auszugleichen.






