Bauchbalance: Was unser Mikrobiom stärkt
Wie man das Darm-Mikrobiom gezielt stärken kann – und wie man auch Kinder dafür begeistert, erfährst du hier.

Unsere Verdauung ist eng mit unserem Wohlbefinden verbunden. Und das geht weit über das sprichwörtliche Bauchgefühl hinaus. Heute weiß man: Der Darm beeinflusst nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das Immunsystem und sogar unsere Psyche.
Seit etwas mehr als 100 Jahren beschäftigt sich die Wissenschaft mit dem sogenannten Darm-Mikrobiom – einem noch jungen, aber sehr dynamischen Forschungsfeld. Und schon jetzt ist klar: Eine vielfältige und gesunde Darmflora ist entscheidend für unsere Gesundheit.
Wie man das Mikrobiom gezielt stärken kann – und wie man auch Kinder dafür begeistert, erfährst du hier.
Was ist das Mikrobiom
Das Mikrobiom beschreibt die Gesamtheit aller Mikroorganismen, die in unserem Verdauungstrakt aktiv sind. Dazu gehören vor allem Bakterien, aber auch Viren, Pilze und Archaeen. Diese kleinen Helfer übernehmen wichtige Aufgaben: Sie spalten unverdauliche Ballaststoffe, produzieren kurzkettige Fettsäuren zur Energiegewinnung, helfen beim Aufbau der Darmbarriere und beeinflussen sogar, wie viele Kalorien wir aus der Nahrung aufnehmen.
Ganz schön beeindruckend, was dieser „Bakterienhaufen“ alles kann. Und das ist längst nicht alles: Das Mikrobiom steht im ständigen Austausch mit unserem Nervensystem und produziert dabei wichtige Botenstoffe wie Serotonin. Kein Wunder also, dass schlechte Laune oft mit Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung oder Durchfall einhergeht.
Das braucht unser Mikrobiom
Unser Mikrobiom hat viele Aufgaben. Umso wichtiger ist es, dass es gut versorgt wird, damit es effektiv arbeiten kann. Das sind seine wichtigsten Bedürfnisse:
Ballaststoffe: Das beste Futter für gute Bakterien
Die Bakterien sind auf Hilfe angewiesen. Verdauungsfreundliche Lebensmittel sind das richtige Futter für das Mikrobiom. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Obst, Nüsse und Same sind unverarbeitete Ballaststoffe, die als Energiequelle für die Organismen dienen. Sie stabilisieren langfristig unsere Gesundheit.







