Ausgezeichnete Kindernotfallversorgung mit Zukunft: TelEmergency Kids begeistert mit digitaler Hilfe
Das Projekt TelEmergency Kids verbessert die Kindernotfallversorgung per Videoschalte – schnell, sicher und wohnortnah. Jetzt wurde es mit dem Telemedizinpreis 2025 ausgezeichnet. Erfahre, wie Familien davon profitieren.

Wenn Kinder plötzlich krank werden oder sich verletzen, ist schnelle Hilfe gefragt – doch was tun, wenn das nächste Kinderkrankenhaus weit entfernt ist? Genau hier setzt das Projekt TelEmergency Kids an – und sorgt für eine echte Verbesserung in der Notfallversorgung von Kindern. Dafür wurde das Modell jetzt mit dem zweiten Platz beim Deutschen Telemedizinpreis 2025 ausgezeichnet.
Was steckt hinter TelEmergency Kids?
Die München Klinik Schwabing und das Klinikum Ebersberg München Ost haben Anfang 2025 gemeinsam das Projekt TelEmergency Kids gestartet. Die Idee: Kinder, die mit akuten Beschwerden in die Notaufnahme in Ebersberg kommen, sollen auch dann optimal versorgt werden, wenn vor Ort keine Kinderklinik verfügbar ist.
Per Videokonsultation (Telekonsil) schaltet sich ein erfahrener Kinder-Notfallmediziner aus dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (Kooperation der München Klinik Schwabing mit dem TUM Universitätsklinikum) direkt zur Behandlung dazu. So erhalten Eltern, Kinder und Ärzte in Ebersberg sofort Rückendeckung von spezialisierten Fachleuten. Gemeinsam wird entschieden, ob das Kind direkt verlegt, vor Ort behandelt oder ambulant weiter betreut werden kann.
Das spart Zeit, Nerven – und in vielen Fällen eine belastende Fahrt ins weit entfernte Krankenhaus.
Über 3.000 junge Patienten in einem Jahr
Allein 2024 wurden mehr als 3.000 Kinder und Jugendliche in der Notaufnahme des Klinikums Ebersberg versorgt – rund 10 Prozent aller Notfälle. Dank TelEmergency Kids ist für viele Familien jetzt eine deutlich entspanntere und kindgerechtere Versorgung möglich – auch außerhalb großer Städte.






