Stromausfall: Was tun mit Tiefkühlgerichten?
Ein Stromausfall kann schnell zur Stressprobe werden: Besonders, wenn Kühlschrank und Gefriertruhe ausfallen. Müssen jetzt alle Vorräte weg? Nicht unbedingt...

Ein Stromausfall kann schnell zur Stressprobe werden: Besonders, wenn Kühlschrank und Gefriertruhe ausfallen. Müssen jetzt alle Vorräte weg? Nicht unbedingt...
Ein plötzlicher Stromausfall bringt den Alltag durcheinander. Kühlschrank und Gefriertruhe fallen aus und plötzlich stellt sich eine wichtige Frage: Was passiert mit tiefgekühlten Lebensmitteln? Bleiben sie noch genießbar oder müssen sie entsorgt werden? Mit ein paar einfachen Regeln lässt sich oft mehr retten, als zunächst gedacht.
Wie lange bleibt Tiefgekühltes kalt?
Auch ohne Strom bleiben Gefriergeräte eine Zeit lang kalt:
- Gefriertruhe (voll): bis zu 48 Stunden
- Gefrierschrank (halbvoll): etwa 24 Stunden
Entscheidend ist, dass die Tür möglichst geschlossen bleibt. Jedes Öffnen lässt warme Luft hinein und verkürzt die Kühlzeit.
Woran lässt sich erkennen, ob Lebensmittel noch gut sind?
Nach einem Stromausfall kommt es vor allem auf den Zustand der Lebensmittel an:
- Noch hart gefroren: Unproblematisch! Die Produkte können weiter gelagert oder verwendet werden.
- Teilweise aufgetaut, aber noch kühl (unter 7 °C): Bald verbrauchen, nicht erneut einfrieren.
- Komplett aufgetaut und warm: Sicherheit geht vor, diese Lebensmittel sollten entsorgt werden.
Ein hilfreicher Anhaltspunkt: Sind noch Eiskristalle vorhanden, waren die Lebensmittel meist durchgehend ausreichend gekühlt.
Vorsicht bei empfindlichen Lebensmitteln
Einige Produkte reagieren besonders empfindlich auf Temperaturschwankungen:





