Schon wieder Zeitumstellung - Tipps für einen entspannten Schlaf
Der Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit raubt uns Erwachsenen den Schlaf. Erst recht, wenn Kids im Spiel sind. Relaxed und mit ein paar guten Tipps gelingt die Umstellung im Schlaf.

Wer hat an der Uhr gedreht? Bald wird das leidige Thema Zeitumstellung wieder die Gemüter erhitzen. In den achtziger Jahren eingeführt, um Energie zu sparen, bekommen wir dieses mittlerweile als untauglich enttarnte Instrument nicht mehr los.
Zweimal im Jahr heißt es: Zeiger um eine Stunde nach vorne (zur Sommerzeit im März) oder nach hinten (zur Winterzeit im Oktober) verstellen und beim Zubettgehen oder Frühstart am Morgen viel Geduld für die Kinder aufbringen. Insbesondere die Kleinsten reagieren sensibel auf die Veränderung und quittieren die Zeitumstellung mit Schlafproblemen. Mit den nachfolgenden Tipps können sich Eltern auf den Tag X vorbereiten.
Gestörter Biorhythmus
Völlig aus der gewohnten Umlaufbahn bringt die zweijährliche Zeitumstellung die Kids und ihre Eltern. Kein Wunder, denn unser Körper lebt nach einem ausgeklügelten Schlaf-Wach-System und orientiert sich am Tageslicht und nicht an den Zeigern der Uhr. Bei Dunkelheit, so Chronobiologen, wird das Hormon Melatonin ausgeschüttet und macht müde. Bei zunehmendem Licht am Morgen wird die Ausschüttung gehemmt und wachmachendes Cortisol produziert. Die Zeitumstellung bringt diese innere Uhr aus dem Gleichgewicht und kann überdies das Herz-Kreislauf-System und den Stoffwechsel belasten. Besonders die Kleinsten lieben Routinen und können ihren Biorhythmus noch schlechter anpassen als Erwachsene. Der vielleicht gerade erlernte Schlaf-Wach-Rhythmus
ArtikelEinschlafrituale Babys – So finden Eltern die passende Routine für ruhige NächteEinschlafrituale Babys: Tipps & Ideen für ruhige Nächte. Erfahre, welche Routinen deinem Baby Sicherheit geben, beim Einschlafen helfen und Eltern entlasten. wird empfindlich gestört. Die 60 Minuten-Verschiebung reicht aus, dass Kinder abends nicht zur Ruhe kommen, schlechter durchschlafen und viel zu früh aufwachen. Nicht nur die Eltern sind genervt, auch kleine Schlafmützen sind in den ersten Wochen nach der Zeitumstellung schlecht gelaunt, unausgeglichen und nörgelig.







