Nackt-Deepfakes von Kindern: Was Eltern tun können
KI kann heute in Sekunden aus normalen Fotos falsche Nacktbilder erzeugen, auch von Minderjährigen. Eine neue Form digitaler Gewalt mit echten Folgen. Wie Eltern das Risiko verringern und was im Ernstfall zu tun ist.

KI kann heute in Sekunden aus normalen Fotos falsche Nacktbilder erzeugen, auch von Minderjährigen. Eine neue Form digitaler Gewalt mit echten Folgen. Wie Eltern das Risiko verringern und was im Ernstfall zu tun ist.
Ein Klick reicht. Schon entsteht aus einem harmlosen Urlaubsfoto ein täuschend echtes Nacktbild. KI-generierte sogenannte Deepnudes verbreiten sich rasant und können ein Leben stark belasten oder gar zerstören. Auch das von Kindern.
Aufgepasst, liebe Eltern! So schützt man sich vor KI-Nacktbildern.
Eine neue Dimension sexualisierter Gewalt
Für Schlagzeilen sorgte zuletzt der KI-Chatbot “GROK”: Auf der Plattform X reichte der Kommentar „undress her“ unter einem Foto und innerhalb von Sekunden erzeugte die KI ein manipuliertes Nacktbild der abgebildeten Person. Die Funktion wurde inzwischen gesperrt. Das Grundproblem jedoch bleibt.
Wie die Nachrichtenplattform BR24 berichtet, sind sogenannte Nudify-Apps weiterhin frei verfügbar. Mit wenigen Klicks erstellen sie realistisch wirkende Nacktbilder, auch von Minderjährigen. UNICEF, ECPAT und Europol sprechen von einer neuen Dimension sexueller Gewalt gegen Kinder.
Warum das auch jede Familien betreffen kann
Viele Eltern teilen Fotos ihrer Kinder auf Instagram oder Facebook, nutzen sie als WhatsApp-Profilbild oder veröffentlichen sie auf Vereins- und Schulwebseiten. Auch Klassen- oder Familienchats sind keine geschützten Räume.
Das Problem: Für Manipulationen reicht oft schon ein Porträt- oder Ganzkörperfoto. KI-Programme benötigen kein aufwändiges Bildmaterial – ein einziges Foto genügt.
Was Eltern vorbeugend tun können
Einen vollständigen Schutz gibt es nicht. Aber das Risiko lässt sich deutlich verringern.



