Wenn die Kinder mit dem Zeugnis nach Hause kommen
Viele Schülerinnen und Schüler bringen es strahlend und voller Freude nach Hause, andere hingegen sind traurig oder stecken gar voller Angst vor den befürchteten Reaktionen ihrer Eltern. Hier sind zehn Tipps von Dipl.-Päd. Detlef Träbert.

Das Jahreszeugnis vor den Sommerferien wirkt auf Kinder sehr unterschiedlich, je nachdem, wie es ausgefallen ist. Viele Schülerinnen und Schüler bringen es strahlend und voller Freude nach Hause, andere hingegen sind traurig oder stecken gar voller Angst vor den befürchteten Reaktionen ihrer Eltern. Hier sind zehn Tipps von Dipl.-Päd. Detlef Träbert, wie Mütter und Väter (und auch Großeltern!) positiv reagieren können:
1. Gefühle der Kinder erkennen
Versuchen Sie, vor dem Gespräch über seine Noten die Gefühle Ihres KindesEventLeuchtturm sein für Kinder im Umgang mit starken Emotionen & Gefühlen zu erkennen. Reden Sie ihm seine Angst nicht aus, falls es ängstlich ist, sondern akzeptieren Sie sie: „Ich merke, du hast Angst, aber du kannst mir ruhig erzählen, was dich bedrückt.“ Sollte es sich über manche Note ärgern, so lassen Sie es seinen Ärger aussprechen und fühlen Sie verstehend mit. Und wenn es sich über die eine oder andere Note freut, so freuen Sie sich mit ihm!
2. Erzählen lassen
Lassen Sie Ihr Kind erzählen, was es zu seinen Noten und den Bemerkungen im Zeugnis meint, was ihm in der Schule Spaß gemacht hat und bei welchen Lehrer/-innen es sich besonders wohl fühlt. So können Sie am besten erkennen, ob es überfordert ist oder nicht. Es geht ja nicht um „Schuld“, sondern ums Überlegen, wie möglicherweise bessere Arbeitsergebnisse erreicht werden können.
3. Geschenke fürs Zeugnis?
Geschenke oder Geld fürs Zeugnis bergen immer die Gefahr, die Beziehung zum Kind zu einer „Geschäftsbeziehung“ zu machen. Viel besser wäre es, das Jahreszeugnis grundsätzlich und unabhängig von den Noten zu feiern, z.B. mit einem .





