Warum ist das Vorlesen so wichtig?
Rund 32 Prozent der Eltern lesen ihren Kindern selten oder nie vor. Besonders bedenklich ist dies in der Phase, bevor die Kinder in die Schule kommen. Der Mangel an Vorleseerfahrungen kann einen nachhaltigen Einfluss auf ihre Lesekompetenz haben.

Stell dir vor, du sitzt gemütlich auf dem Sofa und lauschst gebannt den Worten, die dir deine Eltern vorlesen. Für viele Kinder gehört dieser Moment fest zum Alltag. Doch das gilt leider nicht für alle. Laut dem Vorlesemonitor 2024, einer Studie, die jährlich das Vorleseverhalten von Familien mit 1- bis 8-jährigen Kindern untersucht, bekommt immer noch jedes dritte Kind selten oder nie vorgelesen. Dabei sind diese Vorlesemomente so wichtig für die kindliche Entwicklung.
Vorlesen und die ersten Jahre: Ein unverzichtbarer Grundstein
Die Studie zeigt, dass vor allem Kleinkinder, die noch nicht in die Kita gehen, und Kinder, die gerade mit dem Lesenlernen beginnen, besonders selten vorgelesen bekommen. Doch gerade in diesen Phasen ist Vorlesen ein unverzichtbarer Grundstein, um die Lesemotivation und die Freude am eigenen Lesen zu fördern. Kinder, denen frühzeitig vorgelesen wird, entwickeln nicht nur schneller Sprachkompetenzen, sondern haben es später in der Schule leichter – in allen Fächern.
Aber wie sieht es in der Realität aus? Rund 32 Prozent der Eltern lesen ihren Kindern selten oder nie vor. Besonders bedenklich ist dies in der Phase, bevor die Kinder in die Schule kommen. Hier könnte der Mangel an Vorleseerfahrungen einen nachhaltigen Einfluss auf ihre Lesekompetenz haben.






