Studie: Viele Kinder können schwimmen, erkennen Gefahren aber nicht
Wie sicher können unsere Kinder schwimmen? Eine neue europaweite Studie zeigt: Deutsche Kinder schneiden zwar im Vergleich gut ab, unterschätzen aber häufig die Gefahren im Wasser.

Wie sicher können unsere Kinder schwimmen? Eine neue europaweite Studie zeigt: Deutsche Kinder schneiden zwar im Vergleich gut ab, unterschätzen aber häufig die Gefahren im Wasser. Und: Schwimmhilfen sind keine Rettung. Warum Eltern ihre Kinder unbedingt frühzeitig ans Wasser gewöhnen sollten.
Deutsche Kinder: Gute Schwimmfähigkeiten im EU-Vergleich
Tauchen, Schweben, mit Kleidung schwimmen – diese und weitere Fähigkeiten prüfte die Studie „Aquatic Literacy for all Children“ (ALFAC), durchgeführt von der Deutschen Sporthochschule Köln mit Unterstützung der Europa-Universität Flensburg und der Universität Kassel. Forscher analysierten, wie sicher sich Sechs- bis Zwölfjährige in europäischen Ländern im Wasser bewegen. Ergebnis: Deutsche Kinder haben im internationalen Vergleich ein gutes Niveau – sowohl bei den Grundtechniken als auch bei komplexeren Fähigkeiten.
Gefahren erkennen will gelernt sein: Viele Kinder unterschätzen Risiken im Wasser
Trotz der erfreulichen Bilanz gibt es auch eine Kehrseite: Fast die Hälfte der befragten Kinder in Deutschland schätzt Risiken im Schwimmbad falsch ein – im Freiwasser sind es immerhin 44 Prozent. Die Ergebnisse der Studie zeigen: Jungen tendieren häufiger dazu, Gefahren zu unterschätzen als Mädchen. Dieses Risikoverhalten kann im Ernstfall lebensgefährlich sein. Deshalb ist es entscheidend, dass Kinder nicht nur schwimmen lernen, sondern auch ein Bewusstsein für mögliche Gefahren im Wasser entwickeln – sei es im FreibadAusflugszielSchwimmbad HarthausenDas Schwimmbad Harthausen in Bad Aibling ist ein Ort zum Planschen, Schwimmen und Entspannen an der frischen Luft. Hier können Familien gemeinsam ins Wasser und die Sonne genießen., See oder Meer.







