So sparen Paare durch die Ehe Steuern
Mehr als Liebe: Viele heiraten aus emotionalen Gründen, doch auch finanziell lohnt sich die Ehe. Dank Ehegattensplitting können Paare ihre Steuerlast deutlich senken. Was hinter dem Splitting steckt, liest du hier.

Mehr als Liebe: Viele heiraten aus emotionalen Gründen, doch auch finanziell lohnt sich die Ehe. Dank Ehegattensplitting können Paare ihre Steuerlast deutlich senken. Was hinter dem Splitting steckt, welche Steuerklassen-Kombinationen sich für euch lohnen und welche weiteren Steuervorteile die Ehe bringt, liest du hier.
Viele Paare entscheiden sich aus Liebe zur Hochzeit. Doch auch finanziell bringt eine Heirat Vorteile. Durch das sogenannte Ehegattensplitting können verheiratete Paare Steuern sparen und mehr vom Einkommen behalten. Besonders Familien mit Kindern profitieren von den Steuererleichterungen einer Ehe.
Was ist das Ehegattensplitting?
Das Ehegattensplitting ist ein Steuerverfahren, bei dem das Einkommen beider Partner zusammengerechnet, halbiert und dann versteuert wird. Anschließend wird der Steuerbetrag wieder verdoppelt. So wird insgesamt weniger Einkommensteuer fällig, vor allem bei unterschiedlich hohem Einkommen der Partner.
Beispiel: Ehegattensplitting einfach erklärt
Partner A verdient 4.000 € brutto im Monat. Partner B verdient 1.000 € brutto im Monat. Ohne Ehegattensplitting wird Partner A nach einem höheren Steuersatz besteuert. Mit Splitting ergibt sich ein Durchschnittseinkommen von 2.500 €, das nach einem geringeren Steuersatz versteuert wird. Das spart mehrere Tausend Euro im Jahr.
Steuerklassen nach der Hochzeit: Welche Kombination lohnt sich?
Nach der Hochzeit können Paare ihre Steuerklassen neu wählen:
- Steuerklasse 3 und 5: Vorteilhaft, wenn ein Partner deutlich mehr verdient als der andere. Der Besserverdienende wählt Klasse 3, zahlt dadurch weniger Lohnsteuer.
- Steuerklasse 4 und 4 mit Faktor: Sinnvoll, wenn beide Partner ähnlich viel verdienen. So vermeiden sie hohe Nachzahlungen bei der Steuererklärung.
Ein Wechsel der Steuerklasse kann sich besonders auf das auswirken, da hier das Nettoeinkommen vor Geburt relevant ist.





